Was war die offene Bühne?

Musiker-Auftritte

In einem Programmablauf fand der offizielle Teil des Abends statt. Musiker haben sich vorangemeldet oder stießen spontan am Abend dazu, und stimmten mit dem Organisator ab, welche Stücke/Songs sie gedachten zu spielen.

Es wurde eine bestimmte Reihen- bzw. Abfolge festgelegt, nach der dann hintereinander weg gespielt wurde. Jeder durfte 1-5 Stücke spielen.

Der Aufwand sollte gering gehalten werden und fand akustisch / unplugged statt. Die Lautstärke war dadurch auch angenehm. Das Spielkönnen spielte keine große Rolle. Die Möglichkeit vor Publikum zu spielen und das Erlernte zu präsentieren standen im Vordergrund.  In einer sehr lockeren Atmosphäre konnte sich jeder lernen zu beweisen. 

Die offene Bühne / Das Jammen

Nach dem offiziellen Programm konnte gejammt werden. Jeder der Lust hatte zu spielen oder zu singen konnte sich beteiligen. Meist geschah dies spontan. Ein Erster spielte z.B. ein Stück an, ein anderer erkannte das Lied und hatte Lust oder sogar einen regelrechten Drang mitzuspielen. So tummelten sich manchmal mehrere Leute auf der Bühne. 

Das Jammen hatte einen völlig eigenen Charakter. Es konnte jederzeit etwas anderes entstehen. . .

Das Konzept

Die offene Bühne von Harald Schydlo in Hatzenweier bei Bühl war Vorbild für die offene Bühne in Rastatt, die Form der Veranstaltung genau so zu wählen.

Mehrere kleine Auftritte unterschiedlichster Musikrichtungen, mit unterschiedlichsten Instrumenten, von jung bis alt waren alle eingeladen mitzumachen.

Es gab einen "offiziellen" Teil des Abends, bei dem die Musiker Stücke vorbereitet hatten und dann nach einem - an dem Abend oder vorher festgelegten - Ablauf  spielten.

Jeder konnte 1 bis 5 Stücke spielen.

 

 

 


Das Publikum

Was wäre eine Musikveranstaltung  wie die offene Bühne ohne das Publikum gewesen.

Gerade das Spielen vor einem Publikum (zum großen Teil auch noch fremd) machte den Reiz aus. 

Es genoss die Abwechslung des Abends, verzieh so manchen Spielfehler (eine Musikdarbietung ohne Fehler gibt es übrigens nicht!) und freute sich an den unterschiedlichsten Beiträgen. 

So war jeder willkommen, der nur mal reinschnuppern oder bis in Nacht hinein zuhören mochte.

 

Impressionen der offenen Bühne